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Schwefelsäure ArtikelSchwefelsäure ist eine starke anorganische Säure. Sie zählt zu den Mineralsäuren und gehört zu den 20 wichtigsten Chemikalien der chemischen Industrie. Als Lebensmittelzusatzstoff hat es die Nummer E 513.
Verdünnte Schwefelsäure bezeichnet man Dünnsäure.{| width=40 Prozent border="1" cellpadding="2" cellspacing="0" align="right" style="margin-left:0.5em;"
!colspan="2" bgcolor="#FFDEAD" | Strukturformel
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| colspan=2 align="center" |
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!colspan="2" bgcolor="#FFDEAD" | Allgemeines
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| Name || Schwefelsäure
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| Summenformel || H2SO4
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| Andere Namen || Schwefel-VI-Säure, Vitriolöl
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| Kurzbeschreibung || farblose, viskose Flüssigkeit
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|CAS-Nummer || 7664-93-9
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!colspan="2" align="center" bgcolor="#FFDEAD" | Sicherheitshinweise
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!colspan="2" |  Ätzend
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|R- und S-Sätze||R35 S 26-30-45
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|Handhabung|| Schutzmaßnahmen: Handschuhe, Schutzbrille
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|Lagerung|| ohne Einschränkungen
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|MAK||0,1 mg/m3
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|LD50 (Ratte)|| 2140 mg/kg
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!colspan="2" align="center" bgcolor="#FFDEAD"|Physikalisches Merkmalen
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|Aggregatzustand||flüssig
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|Farbe||farblos
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|Dichte||1,84 g/cm³
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|Molmasse||98,08 g/mol
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|Schmelzpunkt||-15 °C
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|Siedepunkt||310 °C
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|Dampfdruck||0,0001 hPa bei 20 °C
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! colspan="2" align="center" bgcolor="#FFDEAD"|Weiteres Merkmalen
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|Gut löslich in||Wasser (Wärmeentwicklung!)
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!colspan="2" align="center"bgcolor="#FFDEAD"|Thermodynamik
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!colspan="2" align="center"bgcolor="#FFDEAD"|Analytik
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||Klassische Verfahren||Sulfatnachweis mit Bariumchlorid
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!colspan="2" align="center" bgcolor="#FFDEAD"|
SI-Einheiten wurden wo möglich benutzt. Wenn nicht anders vermerkt wurden Normbedingungen benutzt.
|}===Bedeutung und Verwendung===
Schwefelsäure ist eine der am häufigsten produzierten Chemikalien. 1997 wurden global mehr als 130 Millionen Tonnen hergestellt. Die Anwendungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Man benutzt Schwefelsäure
Die produzierte Menge an Schwefelsäure war außerdem ein Indikator für die Struktur der chemischen Industrie eines Landes. In der II. Entwicklungsphase der chemischen Industrie werden große Mengen Schwefelsäure verbraucht.
Entwicklungsphasen:
- I. vorherrschender Natronlauge Verbrauch
- II. vorherrschender Schwefelsäure Verbrauch
- III. vorherrschender Chlor Verbrauch
Buch-Tipp: DSA-Regionalbeschreibungen: Das Schwarze Auge. Unter dem Westwind: Bd 2 In dem Westen viel Neues Mit "Unter dem Westwind" haben sich Ragnar Schwefel und viele andere DSA-Autoren der längst überfälligen Aktualisierung des alten Thorwalwerks "Thorwal und die Seefahrt des Schwarzen Auges" angenommen und zudem erstmals Nostria, Andergast und das Gjalskerland beschrieben. Die erfreuliche Tendenz, dass die neuen Regionalwerke... | |
Die Schwefelsäure mit der Summenformel H2SO4 ist eine starke Säure (pKS=-3, pKS vom Hydrogensulfatanion HSO4-=1,9). Die Salze der Schwefelsäure heißen Sulfate und Hydrogensulfate. Als starke anorganische Säure zählt sie zu den Mineralsäuren. Konzentrierte Schwefelsäure ist auch ein starkes Oxidationsmittel. Konzentrierte Schwefelsäure wirkt hygroskopisch und kann darum zu dem Trocknen von Gasen und Flüssigkeiten eingesetzt werden. Die Moleküle der Schwefelsäure haben ein starkes Dipolmoment, dessen positiver Pol beim Schwefel liegt.
Beim Verdünnen konzentrierter Schwefelsäure entsteht sehr viel Wärme. Daher müssen entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden. Wichtig ist dabei, dass man niemals Wasser zu einer Säure gibt, da es sonst zu einer explosionsartigen Verdampfung des Wassers kommen kann. Der entstehende Druck kann die Säure meterweit durch den Raum und in dem schlimmsten Fall jemandem in die Augen spritzen.
Eselsbrücke dazu: Zuerst das Wasser, dann die Säure, sonst geschieht das Ungeheure.
Buch-Tipp: Das Schwarze Auge. Die dunkle Halle. Ein DSA-Gruppenabenteuer für 3-6 Erfahrene Helden Endlich ein Thorwalabenteuer Ich hab mit meiner Gruppe vor einigen Monaten dieses Abenteuer gespielt und muss sagen das es mich als Meister zwar gefordert hat, aber es den Spielern super gefallen hat. Die Stimmung in dem Abenteuer ist getragen von vielen mysteriösen Gegebenheiten und der Heldengruppe ist lange nicht klar worauf diese Ereignisse hinauslaufen.... |
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Schwefelsäure wird nachdem Bleikammerverfahren (historisch), dem Kontaktverfahren oder dem Doppelkontaktverfahren hergestellt. Die grundlegenden Schritte sind:
Zunächst wird elementarer Schwefel verbrannt
Man erhält schließlich SO3, welches in Wasser gelöst werden kann und zu Schwefelsäure reagiert.
Auf Grund der schlechten Löslichkeit von SO3 in Wasser wird SO3 bevorzugt in Schwefelsäure gelöst. Es entsteht rauchende Schwefelsäure = Dischwefelsäure = Oleum.
Diese kann anschließend mit Wasser versetzt werden, um die doppelte Menge an eingesetzter Schwefelsäure zu erhalten.
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